Forderungen des Geothermie-Beirats an ein Geothermieprojekt im Kreis Groß-Gerau

(Bearbeitungsstand der Stellungnahmen seitens ÜWG Februar 2016)

Im Rahmen des Bürgerbeteiligungsprozesses „DialoGGeo“ erarbeitete ein projektbegleitender Geothermie-Beirat, bestehend aus Vertretern von Bürgerinitiativen, Umweltverbänden, der Kirche, der Landwirtschaft und der Politik, parallel zu den Bürgerforen Forderungen an ein Geothermieprojekt im Kreis Groß-Gerau, die bei der Umsetzung durch die ÜWG zu berücksichtigen sind.

Die Mitglieder des Beirats gliederten Ihre Arbeiten thematisch in den vier Arbeitsgruppen: Natur-, Umwelt- und Flächenschutz (A), Nutzenoptimierung, Wertschöpfung und Wirtschaftlichkeit (B), Risikobewertung, Versicherung und Haftung (C), Information und Kommunikation (D). Neben der Teilnahme an den Bürgerforen studierten die Beiratsmitglieder wissenschaftliche Grundlagenpapiere, Expertenberichte und Gutachten. In zahlreichen Treffen erarbeiteten die einzelnen Arbeitsgruppen Bewertungen und Forderungen für ein Geothermieprojekt im Kreis Groß-Gerau. Für Ihre Arbeiten setzten sich die Beiräte auch mit verschiedenen Bürgerinitiativen an anderen Geothermiestandorten in Deutschland in Verbindung und befassten sich mit deren Kritik an den jeweiligen Projekten. Basierend auf intensiven Recherchen und in konstruktiven Diskussionen wurden insgesamt 31 Forderungen erarbeitet, in einem Schlussbericht festgehalten und am 7. Mai 2013 im Rahmen des Schlussforums des Bürgerdialogs „DialoGGeo“ in der Stadthalle Groß-Gerau der Öffentlichkeit vorgestellt.

Den Schlussbericht des Beirats, die Protokolle der Beiratssitzungen und die Präsentationen der Beiräte finden Sie hier: dialoggeo.de

Im Folgenden finden Sie die 31 Forderungen sowie die jeweilige Stellungnahme zum aktuellen Bearbeitungsstand der ÜWG (Stand Februar 2016). Im Laufe des Projektfortschritts werden die Stellungnahmen aktualisiert und angepasst.